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Nur fliegen kann es nicht

Feuerwehr in Höckelheim ist mit ihrem neuen Fahrzeug für viele Einsätze gerüstet

Übergabe der Schlüssel: Von links Stadtbrandmeister Henning Schmidt, Bürgermeister Harald Kühle, Höckelheims stellvertretender Ortsbrandmeister Frank Blaszkowski, Ortsbrandmeister Holger Sebo und Kreisbrandmeister Bernd Kühle vor dem HLF 10/6. Foto: Ludwig

Übergabe der Schlüssel: Von links Stadtbrandmeister Henning Schmidt, Bürgermeister Harald Kühle, Höckelheims stellvertretender Ortsbrandmeister Frank Blaszkowski, Ortsbrandmeister Holger Sebo und Kreisbrandmeister Bernd Kühle vor dem HLF 10/6. Foto: Ludwig

Von Bastian Ludwig

Höckelheim. Als Ortsbrandmeister Holger Sebo 1978 in die Feuerwehr Höckelheim eintrat, war das neueste Einsatzfahrzeug gerade mal zwei Jahre alt. Das Löschgruppenfahrzeug LF8 ist mit Sebo älter geworden und war bis zuletzt vor Ort, wenn es irgendwo brannte. "Ich wundere mich, dass es überhaupt noch ansprang", sagt Bürgermeister Harald Kühle.

Es war also höchste Zeit für Ersatz. Den übergab der Bürgermeister jetzt in Form eines multifunktionellen Fahrzeuges an die Höckelheimer Kameraden.

Wenn Sebo davon erzählt, was das allradgetriebene Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10/6 alles kann, dauert es etwas länger: Häuser- und Waldbrände, Autobahnunfälle, Hochwasser- und Chemieunfallbekämpfung, "Es ist so gebaut, dass wir damit durch 40 Zentimeter tiefes Wasser fahren können", sagt Sebo.

195 000 Euro investiert

Für eine Investition von 195 000 Euro sind ein 1000-Liter-Tank, Tauchpumpe, Stromerzeuger, Atemschutzgeräte und demnächst auch Schere und Spreizer für die Rettung von eingeklemmten Autoinsassen an Bord. "Mit dem eingebauten Laptop können wir bei Waldbränden navigieren, Hydranten finden oder Informationen über Gefahrenstoffe bei Chemieunfällen abfragen", erklärt der Ortsbrandmeister.

Als Stützpunktfeuerwehr, die für einen Abschnitt der A7 zuständig ist, sei eine zeitgemäße Ausstattung notwendig, sagt Bürgermeister Kühle. "Besondere Herausforderungen erfordern eine besondere Technik."

80 Gäste bei der Übergabe

Vor den etwa 80 Gästen, die vor dem Höckelheimer Feuerwehrhaus das neue Fahrzeug in Empfang nahmen, wandte sich Ortsbrandmeister Holger Sebo auch an seine Jugendfeuerwehr. Diese könne sich nun mit der neuen Technik vertraut machen, mit der sie hoffentlich nicht - so wie er - über 30 Jahre auskommen müsse.

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